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Max-Tochter Naomi P

Ein weiteres Mal war Stefan Kohlmann, Buchenau, in Groß Kreutz mit dem Siegertitel erfolgreich: seine Max-Tochter Naomi P erwarb ein Züchter aus dem Vogelsberg.

 

Bericht Färsenchampionat "Best Of" 2018

Vor neun Jahren starteten die deutschen Fleischrinderzüchter mit einem neuen Projekt, der Färsenauktion für Spitzenqualitäten unter dem Titel „Best Of“ und wählten das brandenburgische Groß Kreutz als Austragungsort. Dort werden Spitzenfärsen aller wichtigen Fleischrinderrassen angeboten und die Veranstaltung ist zu einer maßgeblichen Werbeplattform für die Fleischrinderzuchtbetriebe geworden. Nicht nur die sehr gute Verkehrsanbindung von Groß Kreutz, auch die erstklassige Organisation durch den brandenburgischen Zuchtverband gehören mit zum Erfolgskonzept. Zur 10. Auflage der Veranstaltung hatten sich die Rinderproduktion Berlin-Brandenburg einiges einfallen lassen, so wurden z. B. die treuesten Beschicker der Veranstaltung am Vortag mit einem Präsent belohnt. Ein längst unverzichtbarer Teil des hessischen Konzeptes: der Sammeltransport für die angebotenen Rinder und die Möglichkeit des Rücktransportes für heimische Käufer ist von enormer Wichtigkeit und trägt entscheidend zum Erfolg der Gesamtveranstaltung bei. Viele Züchter nehmen die Beratung des Zuchtverbandes per Mobilfunk in Anspruch und erwerben auf diese Art und Weise Spitzengenetik ohne viel Aufwand.

Den Abschluss machte der stärkste Block im Angebot: die Rasse Limousin und hier stand mit der Max-Tochter Naomi P aus dem Betrieb von Stefan Kohlmann, Buchenau, ein absolutes Spitzenrind im Angebot, das zudem noch von einem sehr interessanten Nachwuchsbullen tragend ist. Ein Zuchtbetrieb aus dem Vogelsberg sicherte sich diese Top-Färse und investierte 3.600 € in das Siegerrind. Die weiteren Rinder aus dem Betrieb Kohlmann und die von Karsten Watz, Vollnkirchen, angebotene Färse fanden neue Besitzer. Der Schwerpunkt der Nachfrage bei der Rasse Limousin lag dieses Jahr eindeutig bei den trächtigen Rindern und die Rasse erreichte einen Durchschnittspreis von 2.578 €. Ein deutliches Zeichen für die von den hessischen Züchtern angebotene Qualität ist der Durchschnittspreis von 2.900 €, der damit 300 € über dem Mittel der Gesamtveranstaltung liegt. Insgesamt ist der Erfolg der heimischen Fleischrinderzüchter auf Bundesebene das Ergebnis einer über Jahre hinweg konsequenten züchterischen Arbeit und gleichzeitig aber auch ein Ansporn bei den kommenden Veranstaltungen wieder mit erstklassigen Tieren präsent zu sein.

Grünhaupt, LLH Kassel


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23 Nov 2018
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Tag der Züchterjugend 2018
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