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Hervorragender Jungzüchtertag in Alsfeld veranstaltet

 

 

Seit vielen Jahren gehört das letzte Wochenende im November zu den wichtigsten Daten im Kalender der hessischen Jungzüchter. Dann werden die wochenlangen Vorbereitungen hoffentlich mit einem guten Resultat in den einzelnen Wettbewerben belohnt.

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Informationsfahrt der Interessengemeinschaft Limousin Hessen nach Frankreich.

30 hessische Limousinzüchter mit Gästen aus Bayern und NRW unternahmen kürzlich eine 5-tägige Informationsfahrt ins Ursprungsgebiet der Fleischrinderrasse Limousin nach Limoges im Südwesten Frankreichs.

Als erster Besichtigungsbetrieb wurde auf der Hinreise der Betrieb von Denis Schmitt in Atton zwischen Metz und Nancy gelegen angefahren. Denis Schmitt bewirtschaftet mit Sohn Nicola und Frau 100 ha Ackerland und 90 ha Grünland und hält 70 Mutterkühe mit Nachzucht. Seit 20 Jahren werden Limousinrinder gezüchtet. Hierbei wird viel Wert gelegt auf feine Knochen, lange Körper und lang Becken, breite Umdreher sowie hohes Gewicht. Neben dem Zuchtviehverkauf ist die Direktvermarktung ein wichtiges Standbein des Betriebes. Das Fleisch von über 20 Jungkühen und 10-12 Absetzern wird jährlich in 20 kg Paketen direkt an Kunden verkauft. Zur Kundenwerbung wird jährlich ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet bei dem mehrere hundert potenzielle Kunden mit Probieressen verköstigt werden. Bei der Rundfahrt auf einem Ballenwagen über mehrere Weiden fielen besonders die Kälber des Bullen GORDI RR ein Danois-Sohn aus einer Mic Mac-Tochter auf, die viel Rahmen, Tiefe und Bemuskelung zeigten sowie die Kälber des Bullen ICE-TEA ein Elite RR-Sohn der breite Becken und Länge vererbt hat. Das anschließende Mittagessen bei herrlichem Wetter im Garten der Familie Schmitt rundete den hervorragenden Gesamteindruck des Betriebes ab.

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Die exzellente Qualität der in den letzten Jahren auf dem Betrieb der Familie Bopper in Rodenhausen aufgebauten Herde war bei der Besichtigung auf der Weide schnell zu erkennen.

 

Limousin im Blickfeld

Der seit über 200 Jahren im Familienbesitz befindliche Schreinesch Hof, den die Familie Bopper in Rodenhausen im Lahn-Dill-Bergland bewirtschaftet, war der Treffpunkt, der für die Züchterversammlung der hessischen Limousin-Züchter dieses Jahr ausgewählt wurde. In dem züchterischen Jahresrückblick standen die aktuellen Daten aus der deutschen Limousin-Zucht und die Platzierung der hessischen Tiere in den einzelnen Listen zunächst im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich ein weiteres Mal, dass in beiden Kategorien (Kühe und Bullen) Top-Tiere aus hessischen Zuchtbetrieben bestens platziert sind und der Limousin-Vererber Bolto im Besitz der Familien Dietrich und Dröser in Wehrheim weiterhin den nationalen Spitzenplatz einnimmt. Diese starke Präsenz in der nationalen Spitze ist wichtig für den Erfolg in der Zuchtviehvermarktung, denn neben dem erreichten Leistungsniveau ist auch die Qualität in den Rassemerkmalen von entscheidender Bedeutung. So gelang es auch dieses Jahr, mehrere Spitzentiere vom Fleischrindertag in Alsfeld in auswärtige Zuchtgebiete zu vermarkten und die seit Jahren erstklassigen Ergebnisse der hessischen Limousin-Rinder bei „Best Of“ haben in sehr positiver Weise zum Image von „Limousin Hessen“ im überregionalen Vergleich beigetragen.

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Beim Vergleich der Betriebssammlungen wurde die von Stefan Kohlmann, Buchenau, ausgestellte Gruppe mit dem Siegerpreis gewürdigt.

 

Hessische Limousin-Züchter holten Siegertitel

Nach mehrjähriger Pause veranstaltete der Bundesverband Deutscher Limousin-Züchter kürzlich auf dem Gelände des Betriebes Klemm in Hartmannsdorf seine Bundesschau und mehrere hessische Züchter nutzten die Gelegenheit, ihre Tiere im nationalen Vergleich präsentieren zu können.

Ein enorm typvoller Faignant-Sohn mit besten Zunahmen aus dem Betrieb Stefan Kohlmann, Buchenau, ging als Spitzenbulle der Auktion an einen Zuchtbetrieb in Baden-Württemberg.

 

Leistungsstarke Fleischrinder-Bullen in Alsfeld

Zu Beginn der Weidesaison wird jedes Jahr Anfang Mai eine Gruppe Jungbullen mit Schwerpunkt auf die Leistungsrassen Charolais, Limousin und Fleckvieh-Simmental angeboten. Eine qualitativ hervorragend besetzte Spitze war bei der Rasse Limousin im Angebot und der in allen wichtigen Merkmalen erstklassige Faignant-Sohn Falco von Stefan Kohlmann, Buchenau, wurde von einem süddeutschen Zuchtbetrieb für 3.200 € erworben. Weitere erstklassige Bullen wurden von Dominic Götz, Neu-Anspach, Torsten Möller, Ringgau, und Ulrich Pflanz, Unter-Wegfurth, angeboten, die durchweg an qualitätsbewusste Absetzerproduzenten verkauft wurden und einen Durchschnittspreis von 2.650 € erbrachten. Das Angebot an weiblichen Tieren war bei allen beteiligten Rassen dieses Jahr relativ knapp und wurde überwiegend an hessische Interessenten zugeschlagen.

Grünhaupt, LLH Kassel


Termine

23 Nov 2018
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Tag der Züchterjugend 2018
23 Nov 2018
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Tag der Züchterjugend 2018
11 Dez 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld