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Sammlung Kohlmann neu

Beim Vergleich der Betriebssammlungen wurde die von Stefan Kohlmann, Buchenau, ausgestellte Gruppe mit dem Siegerpreis gewürdigt.

 

Hessische Limousin-Züchter holten Siegertitel

Nach mehrjähriger Pause veranstaltete der Bundesverband Deutscher Limousin-Züchter kürzlich auf dem Gelände des Betriebes Klemm in Hartmannsdorf seine Bundesschau und mehrere hessische Züchter nutzten die Gelegenheit, ihre Tiere im nationalen Vergleich präsentieren zu können.

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Die exzellente Qualität der in den letzten Jahren auf dem Betrieb der Familie Bopper in Rodenhausen aufgebauten Herde war bei der Besichtigung auf der Weide schnell zu erkennen.

 

Limousin im Blickfeld

Der seit über 200 Jahren im Familienbesitz befindliche Schreinesch Hof, den die Familie Bopper in Rodenhausen im Lahn-Dill-Bergland bewirtschaftet, war der Treffpunkt, der für die Züchterversammlung der hessischen Limousin-Züchter dieses Jahr ausgewählt wurde. In dem züchterischen Jahresrückblick standen die aktuellen Daten aus der deutschen Limousin-Zucht und die Platzierung der hessischen Tiere in den einzelnen Listen zunächst im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich ein weiteres Mal, dass in beiden Kategorien (Kühe und Bullen) Top-Tiere aus hessischen Zuchtbetrieben bestens platziert sind und der Limousin-Vererber Bolto im Besitz der Familien Dietrich und Dröser in Wehrheim weiterhin den nationalen Spitzenplatz einnimmt. Diese starke Präsenz in der nationalen Spitze ist wichtig für den Erfolg in der Zuchtviehvermarktung, denn neben dem erreichten Leistungsniveau ist auch die Qualität in den Rassemerkmalen von entscheidender Bedeutung. So gelang es auch dieses Jahr, mehrere Spitzentiere vom Fleischrindertag in Alsfeld in auswärtige Zuchtgebiete zu vermarkten und die seit Jahren erstklassigen Ergebnisse der hessischen Limousin-Rinder bei „Best Of“ haben in sehr positiver Weise zum Image von „Limousin Hessen“ im überregionalen Vergleich beigetragen.

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Viel Qualität zeigte die Spitze der Limousin: der jüngste Bulle stand mit Filou von Stefan Kohlmann, Buchenau, vorn, der eine neue Heimat im Taunus hat.

 

Auktionbericht

Den Abschluss in der Versteigerungsreihe bildeten dieses Jahr die Limousinzüchter. An der Spitze der qualitativ bestens selektierten Kollektion stand der Jüngste des Jahrgangs, ein in Typ und Körperbau exzellenter Faignant-Sohn Filou von Stefan Kohlmann, Buchenau, den sich ein qualitätsbewusster Züchter aus dem Taunus nicht entgehen ließ. Ebenfalls sehr begehrt war der Reservesieger, ein überragend entwickelter, breit ausgelegter natürlich hornloser Claudius-Sohn Carlos von Ulrich Pflanz, Unterwegfurth, dessen neue Heimat im Thüringer Wald ist.

Ein enorm typvoller Faignant-Sohn mit besten Zunahmen aus dem Betrieb Stefan Kohlmann, Buchenau, ging als Spitzenbulle der Auktion an einen Zuchtbetrieb in Baden-Württemberg.

 

Leistungsstarke Fleischrinder-Bullen in Alsfeld

Zu Beginn der Weidesaison wird jedes Jahr Anfang Mai eine Gruppe Jungbullen mit Schwerpunkt auf die Leistungsrassen Charolais, Limousin und Fleckvieh-Simmental angeboten. Eine qualitativ hervorragend besetzte Spitze war bei der Rasse Limousin im Angebot und der in allen wichtigen Merkmalen erstklassige Faignant-Sohn Falco von Stefan Kohlmann, Buchenau, wurde von einem süddeutschen Zuchtbetrieb für 3.200 € erworben. Weitere erstklassige Bullen wurden von Dominic Götz, Neu-Anspach, Torsten Möller, Ringgau, und Ulrich Pflanz, Unter-Wegfurth, angeboten, die durchweg an qualitätsbewusste Absetzerproduzenten verkauft wurden und einen Durchschnittspreis von 2.650 € erbrachten. Das Angebot an weiblichen Tieren war bei allen beteiligten Rassen dieses Jahr relativ knapp und wurde überwiegend an hessische Interessenten zugeschlagen.

Grünhaupt, LLH Kassel


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Mit viel Breite und Rumpf zeigte sich die Limousin-Siegerkuh Jamaika von Stefan Kohlmann, Buchenau.

 

Schaubericht

Mit einer starken Präsenz warteten die Limousin-Züchter im Schauring auf und die erste 1a-Schleife bei den Rindern ging an die Goldcard-Tochter Briana von Stefan Kohlmann, Buchenau, die sich mit ihren ausgeprägten Rassemerkmalen und der Festigkeit im Körperbau gegen die großrahmige Lasar-Tochter Corry von Karsten Watz, Vollnkirchen, durchsetzen konnte. Bei den jüngeren Rindern fiel die Entscheidung zugunsten der Heracles-Tochter Gina von Robert Brandt, Klein Bieberau, die sich mit ihrer Breite, dem optimalen Fleischansatz und dem exzellenten Rassetyp gegen die hervorragend entwickelte Max-Tochter Bluna von Hans Hildenbrand, Bellings, durchsetzen konnte.

Termine

31 Okt 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld
21 Nov 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld
11 Dez 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld