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Fleischrindertag auf hohem Niveau

Nach wie vor gehört der Fleischrindertag in Alsfeld zu den herausragenden Veranstaltungen im Gesamtkonzert der nationalen Termine aus diesem Bereich. Wenn aber dann drei Tage vor der Schau die Ankündigung auf dem Tisch liegt, dass der Veranstaltungsort Alsfeld in das Restriktionsgebiet für den Blauzungenvirus fällt und damit einschneidende Auflagen hinsichtlich der Verbringung verbunden sind, dann ist ein aktives Krisenmanagement gefordert. Dieses gelang den Verantwortlichen der Qnetics GmbH in enger Abstimmung mit der zuständigen Veterinärverwaltung sehr erfolgreich: Alle Schau- und Auktionstiere wurden beim Auftrieb geblutet und die sehr zeitnahe Untersuchung der Tiere erbrachte, dass alle Tiere negativ auf das Blauzungenvirus getestet wurden. Damit konnten die Schautiere wieder ohne Auflage in die Heimatställe gebracht werden und die Auktionstiere waren für Käufer aus allen Regionen Deutschlands transportierbar.

Trotz der teilweise schwierigen Witterungsbedingungen in manchen Regionen außerhalb Hessens und darüber hinaus, fanden auch dieses Jahr wieder viele aktive Züchter und Interessierte den Weg nach Alsfeld und verfolgten das gewohnt umfangreiche Richtprogramm bei den verschiedenen im Wettbewerb stehenden Rassen. Gäste aus mehreren Nachbarländern waren ebenfalls zugegen und nahmen viele Eindrücke über die Fleischrinderzucht im Gebiet der Qnetics mit nach Hause. Als Preisrichter waren dieses Jahr Claus Henningsen, Neumünster, und Paul Bierstedt, Groß Kreutz, im Ring verantwortlich und bereicherten die Schau mit ihren stets sehr gut nachvollziehbaren Entscheidungen.

 

Er war mit 8.400 € der Topseller der Auktion: Ricardo Pp v. CN-Rex, aus dem Betrieb von Stefan Kohlmann,Buchenau

 

 

 

 

 

 

Fleischrindertag 2019 - Die Auktion

Auch wenn die Erweiterung des Blauzungen-Restriktionsgebietes auf den Auktionsstandort Alsfeld viel Unsicherheit bei den Beschickern mit sich brachte und manche Falschmeldung die Situation noch erschwerte: Der Fleischrindertag in Alsfeld war ein Erfolg.

Maßgeblich dazu beigetragen hat das erfolgreiche Krisenmanagement der Qnetics GmbH, das in enger Abstimmung mit der Veterinärverwaltung umgesetzt wurde. Schon vor der Auktion konnte die Mitteilung herausgegeben werden, dass alle Schau- und Auktionstiere mit negativen Ergebnissen auf das Blauzungenvirus getestet wurden und damit eine Verbringung in alle Regionen Deutschlands ohne Probleme machbar war.

Den Auftakt bei der Auktion machte die Rasse Limousin und bei dem Siegerbullen Ricardo Pp kam es zu einem furiosen Bieterduell zwischen zwei auswärtigen Interessenten. Stefan Kohlmann, Buchenau, freute sich über den Zuschlagspreis von 8.400 €. Damit wurde das genetische Potenzial des Bullen (8-9-8, RZF 121, 1.564 g TZ) gewürdigt, eine westdeutsche Züchtergruppe ist neuer Besitzer. Weitere Spitzenbullen aus den Zuchtbetrieben Ulrich Pflanz, Schlitz, Gries GbR, Laubach, und Stefan Kohlmann, Buchenau, die mit besten Leistungen und hochinteressanten Abstammungen versehen waren, wurden überwiegend von auswärtigen Züchtern erworben. Bei geräumtem Markt wurde die Kollektion zu einem Durchschnittspreis von 3.440 € verkauft.

J. Grünhaupt

 

Auktionsbilder:

 

Lim Kalender 2019

Nach der guten Resonanz auf den Kalender 2018, ist auch für das Jahr 2019 ein Limousinkalender erstellt worden.

Wer einen oder mehrer Kalender haben möchte wird gebeten sich möglichst bald bei Hans Hildenbrand (Handy 01511 5109017) zu melden.

Letzte Exemplare sind noch auf dem Fleischrindertag in Alsfeld am Samstag, dem 26. Januar 2019 zu bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EuroTier

Hannover 13. - 16. November 2018

 

Hadrian PP* EuroTier 2018
Hadrian PP* EuroTier 2018

 

 

 

 

 

Ausstellungsbulle Limousin:

Hadrian PP* der ZG Karsten Watz & Dietmar Winter auf Stand Halle 11 E 21.

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfahrt der Interessengemeinschaft Limousin Hessen nach Nordrhein-Westfalen

Mit guter Beteiligung interessierter Züchter fand kürzlich eine eintägige Lehrfahrt der Interessengemeinschaft Limousin Hessen ins benachbarte Zuchtgebiet nach Nordrhein-Westfalen statt. Als erstes Ziel wurde der bekannte Zuchtbetrieb Cord Niemeier in Lemgo angefahren. Der Betrieb Niemeier, dessen Chronik bis ins Jahr 1400 zurück verfolgbare ist, bewirtschaftet heute 37 ha Ackerland und 32 ha Grünland.

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