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Die exzellente Qualität der in den letzten Jahren auf dem Betrieb der Familie Bopper in Rodenhausen aufgebauten Herde war bei der Besichtigung auf der Weide schnell zu erkennen.

 

Limousin im Blickfeld

Der seit über 200 Jahren im Familienbesitz befindliche Schreinesch Hof, den die Familie Bopper in Rodenhausen im Lahn-Dill-Bergland bewirtschaftet, war der Treffpunkt, der für die Züchterversammlung der hessischen Limousin-Züchter dieses Jahr ausgewählt wurde. In dem züchterischen Jahresrückblick standen die aktuellen Daten aus der deutschen Limousin-Zucht und die Platzierung der hessischen Tiere in den einzelnen Listen zunächst im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich ein weiteres Mal, dass in beiden Kategorien (Kühe und Bullen) Top-Tiere aus hessischen Zuchtbetrieben bestens platziert sind und der Limousin-Vererber Bolto im Besitz der Familien Dietrich und Dröser in Wehrheim weiterhin den nationalen Spitzenplatz einnimmt. Diese starke Präsenz in der nationalen Spitze ist wichtig für den Erfolg in der Zuchtviehvermarktung, denn neben dem erreichten Leistungsniveau ist auch die Qualität in den Rassemerkmalen von entscheidender Bedeutung. So gelang es auch dieses Jahr, mehrere Spitzentiere vom Fleischrindertag in Alsfeld in auswärtige Zuchtgebiete zu vermarkten und die seit Jahren erstklassigen Ergebnisse der hessischen Limousin-Rinder bei „Best Of“ haben in sehr positiver Weise zum Image von „Limousin Hessen“ im überregionalen Vergleich beigetragen.

Ein enorm typvoller Faignant-Sohn mit besten Zunahmen aus dem Betrieb Stefan Kohlmann, Buchenau, ging als Spitzenbulle der Auktion an einen Zuchtbetrieb in Baden-Württemberg.

 

Leistungsstarke Fleischrinder-Bullen in Alsfeld

Zu Beginn der Weidesaison wird jedes Jahr Anfang Mai eine Gruppe Jungbullen mit Schwerpunkt auf die Leistungsrassen Charolais, Limousin und Fleckvieh-Simmental angeboten. Eine qualitativ hervorragend besetzte Spitze war bei der Rasse Limousin im Angebot und der in allen wichtigen Merkmalen erstklassige Faignant-Sohn Falco von Stefan Kohlmann, Buchenau, wurde von einem süddeutschen Zuchtbetrieb für 3.200 € erworben. Weitere erstklassige Bullen wurden von Dominic Götz, Neu-Anspach, Torsten Möller, Ringgau, und Ulrich Pflanz, Unter-Wegfurth, angeboten, die durchweg an qualitätsbewusste Absetzerproduzenten verkauft wurden und einen Durchschnittspreis von 2.650 € erbrachten. Das Angebot an weiblichen Tieren war bei allen beteiligten Rassen dieses Jahr relativ knapp und wurde überwiegend an hessische Interessenten zugeschlagen.

Grünhaupt, LLH Kassel


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Limousin stark am Absetzermarkt

Sowohl in Hessen als auch im bundesweiten Vergleich nimmt die Rasse Limousin seit Jahren eine führende Stellung in der Mutterkuhhaltung ein. Der maßgebliche Grund dafür ist ganz sicher die hervorragende Eignung dieser Rasse für die Erzeugung marktgerechter Absetzer, die national und international stark gefragt sind. Zum Austausch über wichtige Fragen der Weiterentwicklung der züchterischen, produktionstechnischen und veterinärmedizinischen Anforderungen trafen sich die aktiven Limousin-Züchter dieses Jahr auf dem Zuchtbetrieb der Familie Götz in Neu-Anspach im Taunus.

 

Informationsfahrt der Interessengemeinschaft Limousin Hessen nach Schleswig-Holstein

Zu Beginn einer dreitägigen Informationsfahrt nach Schleswig-Holstein besichtigten 40 hessischen Limousinzüchter zunächst das Gut Schierensee von Prof. Günther Fielmann im Kreis Rendsburg Eckernförde in der Nähe von Kiel gelegen. Herr Maschmann, ein langjähriger Mitarbeiter führte uns durch die beeindruckenden Stallungen und Parkanlagen des 1884 ha Gesamtfläche umfassenden Gutes. Der Rundgang endete mit der Besichtigung einer von sieben Limousin-Herden. Vorher konnten wir noch einen der aktuellen französischen Deckbullen begutachten. Ein korrekter Star-MN-Sohn mit ausgeprägter Bemuskelung.

 

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Züchterfahrt der Interessengemeinschaft Limousin Hessen nach Niedersachsen

Im Rahmen einer Tagesfahrt besuchte die IgLH kürzlich zwei Limousin-Zuchtbetriebe in Nordstemmen-Groß Escherde in Niedersachsen bei Hildesheim.

Gut gestärkt nach einem Willkommensfrühstück stellten Klaus Pregler und Lebensgefährtin Eva M. Babička uns ihren Limousinzuchtbetrieb vor. Bewirtschaftet werden 22 ha Land, davon 18.5 ha Weide und Ackergras sowie 3,5 ha Getreide.

Termine

04 Dez 2019
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld