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Auktionsbullen 08. Mai 2018

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Top-Qualität wurde bei der Rasse Limousin in Alsfeld angeboten, vorn der Sieger Hardy Pp, ein Howlett-Sohn von Stefan Kohlmann, Buchenau.

 

 

Leistungsstarke Fleischrinderbullen in Alsfeld

Der Auktionstermin für Fleischrinderbullen, der immer Anfang Mai stattfindet, ist vor allem für die Betriebe mit Frühjahrskalbung eine sehr gute Gelegenheit, sich passend zur Decksaison mit einem Nachwuchsbullen eindecken zu können. Das Leistungsniveau der jungen Vererber bei den Rassen Limousin, Fleckvieh und Charolais war durchweg sehr überzeugend, so dass für alle Interessenten Alternativen angeboten wurden.

 

Max-Tochter Naomi P

Ein weiteres Mal war Stefan Kohlmann, Buchenau, in Groß Kreutz mit dem Siegertitel erfolgreich: seine Max-Tochter Naomi P erwarb ein Züchter aus dem Vogelsberg.

 

Bericht Färsenchampionat "Best Of" 2018

Vor neun Jahren starteten die deutschen Fleischrinderzüchter mit einem neuen Projekt, der Färsenauktion für Spitzenqualitäten unter dem Titel „Best Of“ und wählten das brandenburgische Groß Kreutz als Austragungsort. Dort werden Spitzenfärsen aller wichtigen Fleischrinderrassen angeboten und die Veranstaltung ist zu einer maßgeblichen Werbeplattform für die Fleischrinderzuchtbetriebe geworden. Nicht nur die sehr gute Verkehrsanbindung von Groß Kreutz, auch die erstklassige Organisation durch den brandenburgischen Zuchtverband gehören mit zum Erfolgskonzept. Zur 10. Auflage der Veranstaltung hatten sich die Rinderproduktion Berlin-Brandenburg einiges einfallen lassen, so wurden z. B. die treuesten Beschicker der Veranstaltung am Vortag mit einem Präsent belohnt. Ein längst unverzichtbarer Teil des hessischen Konzeptes: der Sammeltransport für die angebotenen Rinder und die Möglichkeit des Rücktransportes für heimische Käufer ist von enormer Wichtigkeit und trägt entscheidend zum Erfolg der Gesamtveranstaltung bei. Viele Züchter nehmen die Beratung des Zuchtverbandes per Mobilfunk in Anspruch und erwerben auf diese Art und Weise Spitzengenetik ohne viel Aufwand.

Verkaufbullen Limousin 2018

Viel Qualität zeigten die Limousin-Züchter in Alsfeld: vorn der Sieger Danto (V: Devernois) von Stefan Kohlmann, Buchenau.

 

Gewohnt stark war die Kollektion bei den Limousin-Bullen, durchweg leistungssicher gezogen und mit sehr guter Bemuskelung ausgestattet. An der Spitze stand ein von Stefan Kohlmann, Buchenau, gezogenes Trio, das höchsten Ansprüchen genügte. Ein Interessent aus Osthessen sicherte sich den Siegerbullen, einen Sohn des aktuellen Nr. 1-Vererbers Devernois für seine Herde. Enorm gefragt war der Reservesieger, ein Sohn des englischen hornlosen KB-Bullen Howlett. Dieser leistungsstarke, mit bestem Skelett ausgestattete Vererber wurde von einem bekannten Betrieb aus dem Vogelsberg zur Verbesserung der Absetzererzeugung zum Tageshöchstpreis von 4.900 € ersteigert. Ein weiterer Devernois-Sohn, der in der Bemuskelung absolut bestechend war und aus einer enorm vererbungsstarken Kuh stammt, wurde von einem renommierten Zuchtbetrieb in Westfalen ersteigert. Sehr erfolgreich war der Zuchtbetrieb Gries, Laubach, mit einer Fünfergruppe bestens entwickelter Söhne des Vererbers Schack, fast alle reinerbig hornlos und durch den Bio-Status noch zusätzlich interessant.

Kuhdiskussion 7a

Kuhdiskussion

Unter dem Thema „Kuhdiskussion“ fand kürzlich ein Erfahrungsaustausch und Weiterbildung in der Kuhbeurteilung rund um das Limousinrind auf dem Betrieb der Familie Michael Jobst in Steinau-Klesberg statt. Hierzu waren zwei erfahrene Züchterkollegen Robert Duhr und Guy Majerus aus Luxemburg eingeladen worden. Unter Berücksichtigung des französischen Bewertungssystems welches auch in Luxemburg angewendet wird und aus der Sicht des Züchterauges der bekannten Züchter wurden über die züchterischen Vor- und Nachteile mehrere Kühe und Rinder gesprochen und diskutiert.

371 Sieger Limousin

Die Siegertiere der Rasse Limousin im Schlussbild aus den Betrieben Hildenbrand/Jobst, Kohlmann und Brandt.

 

Entsprechend der Bedeutung in der gesamten Mutterkuhhaltung besetzten die Limousin-Züchter alle Schauklassen und zunächst stand eine sehr stark besetzte Gruppe älterer Rinder im Wettbewerb. In einem engen Finale konnte sich die Heracles-Tochter Januschka von Robert Brandt, Klein-Bieberau, durchsetzen, ein Rind mit viel Breite und bester Oberlinie. Die tiefrumpfige, rassetypische Devernois-Tochter Holli von Stefan Kohlmann, Buchenau, folgte mit dem 1b-Platz. Bei den einjährigen Tieren bekam die Hannibal-Tochter Jacky von Hans Hildenbrand, Bellings, mit ihrem ausgewogenen Erscheinungsbild die 1a-Rosette und Robert Brandt, Klein-Bieberau, war mit der Goldcard-Tochter Ilse auf 1b ein weiteres Mal in der Spitze vertreten. Bei der Vergabe des Sieger- und Reservesiegertitels setzten sich dann die in bester Manier präsentierten älteren Rinder durch und Januschka wurde zur Siegerin ausgewählt und ihre direkte Konkurrentin Holli erhielt den Titel Reservesiegerin der Konkurrenz.

Termine

23 Nov 2018
00:00
Tag der Züchterjugend 2018
23 Nov 2018
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Tag der Züchterjugend 2018
11 Dez 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld