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Kuhdiskussion 7a

Kuhdiskussion

Unter dem Thema „Kuhdiskussion“ fand kürzlich ein Erfahrungsaustausch und Weiterbildung in der Kuhbeurteilung rund um das Limousinrind auf dem Betrieb der Familie Michael Jobst in Steinau-Klesberg statt. Hierzu waren zwei erfahrene Züchterkollegen Robert Duhr und Guy Majerus aus Luxemburg eingeladen worden. Unter Berücksichtigung des französischen Bewertungssystems welches auch in Luxemburg angewendet wird und aus der Sicht des Züchterauges der bekannten Züchter wurden über die züchterischen Vor- und Nachteile mehrere Kühe und Rinder gesprochen und diskutiert.

Verkaufbullen Limousin 2018

Viel Qualität zeigten die Limousin-Züchter in Alsfeld: vorn der Sieger Danto (V: Devernois) von Stefan Kohlmann, Buchenau.

 

Gewohnt stark war die Kollektion bei den Limousin-Bullen, durchweg leistungssicher gezogen und mit sehr guter Bemuskelung ausgestattet. An der Spitze stand ein von Stefan Kohlmann, Buchenau, gezogenes Trio, das höchsten Ansprüchen genügte. Ein Interessent aus Osthessen sicherte sich den Siegerbullen, einen Sohn des aktuellen Nr. 1-Vererbers Devernois für seine Herde. Enorm gefragt war der Reservesieger, ein Sohn des englischen hornlosen KB-Bullen Howlett. Dieser leistungsstarke, mit bestem Skelett ausgestattete Vererber wurde von einem bekannten Betrieb aus dem Vogelsberg zur Verbesserung der Absetzererzeugung zum Tageshöchstpreis von 4.900 € ersteigert. Ein weiterer Devernois-Sohn, der in der Bemuskelung absolut bestechend war und aus einer enorm vererbungsstarken Kuh stammt, wurde von einem renommierten Zuchtbetrieb in Westfalen ersteigert. Sehr erfolgreich war der Zuchtbetrieb Gries, Laubach, mit einer Fünfergruppe bestens entwickelter Söhne des Vererbers Schack, fast alle reinerbig hornlos und durch den Bio-Status noch zusätzlich interessant.

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Hervorragender Jungzüchtertag in Alsfeld veranstaltet

 

 

Seit vielen Jahren gehört das letzte Wochenende im November zu den wichtigsten Daten im Kalender der hessischen Jungzüchter. Dann werden die wochenlangen Vorbereitungen hoffentlich mit einem guten Resultat in den einzelnen Wettbewerben belohnt.

371 Sieger Limousin

Die Siegertiere der Rasse Limousin im Schlussbild aus den Betrieben Hildenbrand/Jobst, Kohlmann und Brandt.

 

Entsprechend der Bedeutung in der gesamten Mutterkuhhaltung besetzten die Limousin-Züchter alle Schauklassen und zunächst stand eine sehr stark besetzte Gruppe älterer Rinder im Wettbewerb. In einem engen Finale konnte sich die Heracles-Tochter Januschka von Robert Brandt, Klein-Bieberau, durchsetzen, ein Rind mit viel Breite und bester Oberlinie. Die tiefrumpfige, rassetypische Devernois-Tochter Holli von Stefan Kohlmann, Buchenau, folgte mit dem 1b-Platz. Bei den einjährigen Tieren bekam die Hannibal-Tochter Jacky von Hans Hildenbrand, Bellings, mit ihrem ausgewogenen Erscheinungsbild die 1a-Rosette und Robert Brandt, Klein-Bieberau, war mit der Goldcard-Tochter Ilse auf 1b ein weiteres Mal in der Spitze vertreten. Bei der Vergabe des Sieger- und Reservesiegertitels setzten sich dann die in bester Manier präsentierten älteren Rinder durch und Januschka wurde zur Siegerin ausgewählt und ihre direkte Konkurrentin Holli erhielt den Titel Reservesiegerin der Konkurrenz.

Lanaud 1454

Informationsfahrt der Interessengemeinschaft Limousin Hessen nach Frankreich.

30 hessische Limousinzüchter mit Gästen aus Bayern und NRW unternahmen kürzlich eine 5-tägige Informationsfahrt ins Ursprungsgebiet der Fleischrinderrasse Limousin nach Limoges im Südwesten Frankreichs.

Als erster Besichtigungsbetrieb wurde auf der Hinreise der Betrieb von Denis Schmitt in Atton zwischen Metz und Nancy gelegen angefahren. Denis Schmitt bewirtschaftet mit Sohn Nicola und Frau 100 ha Ackerland und 90 ha Grünland und hält 70 Mutterkühe mit Nachzucht. Seit 20 Jahren werden Limousinrinder gezüchtet. Hierbei wird viel Wert gelegt auf feine Knochen, lange Körper und lang Becken, breite Umdreher sowie hohes Gewicht. Neben dem Zuchtviehverkauf ist die Direktvermarktung ein wichtiges Standbein des Betriebes. Das Fleisch von über 20 Jungkühen und 10-12 Absetzern wird jährlich in 20 kg Paketen direkt an Kunden verkauft. Zur Kundenwerbung wird jährlich ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet bei dem mehrere hundert potenzielle Kunden mit Probieressen verköstigt werden. Bei der Rundfahrt auf einem Ballenwagen über mehrere Weiden fielen besonders die Kälber des Bullen GORDI RR ein Danois-Sohn aus einer Mic Mac-Tochter auf, die viel Rahmen, Tiefe und Bemuskelung zeigten sowie die Kälber des Bullen ICE-TEA ein Elite RR-Sohn der breite Becken und Länge vererbt hat. Das anschließende Mittagessen bei herrlichem Wetter im Garten der Familie Schmitt rundete den hervorragenden Gesamteindruck des Betriebes ab.

Termine

31 Okt 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld
21 Nov 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld
11 Dez 2018
11:00 -
Absetzerrauktion Hessenhalle Alsfeld